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Aktuelles

Frankfurt Drafting School 2025 Until we meet again! Das war die Frankfurt Drafting School 2025. Auch dieses Jahr veranstalteten die Frankfurter Alumni das Einführungsseminar für fast 100 der frisch gebackenen Teilnehmenden des 33. Vis Moots aus Deutschland und Österreich zwischen dem 24. und 26. September. Unser Team der Universität Hamburg war mit fünf Mooties vor Ort — so viele wie noch nie zuvor.


Die zahlreichen Vorträge führender Persönlichkeiten des internationalen Schiedsrechts haben uns einen ersten Einblick in die entscheidenden Fragen des Rechtsgebiets gewährt. Wie ist eine Schiedsvereinbarung aufgebaut? Was konstituiert einen “fundamental breach of contract” nach dem UN-Kaufrecht (CISG)? Und warum ist das rationalste Argument nicht immer das überzeugendste in den Augen und Ohren vieler Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter? Es war spannend zu erleben, wie sich aus diesen und weiteren Grundsatzthemen der International Arbitration kreative Antworten und vielschichtige Diskussionen entwickelten.


Aber was wäre die Drafting School ohne ihre geselligen Abendveranstaltungen? Hier durften wir die andere Seite der “Vis Moot Spirit”-Luft schnuppern. Ob bei einem Guinness im Irish Pub oder bei Apfelwein und traditioneller Frankfurter Hausmannskost – wir konnten wertvolle Kontakte zu motivierten Persönlichkeiten knüpfen und ausgelassene Abende mit der Vis Moot Community genießen. Bei Getränken und Snacks wurden aus kontrahierenden Teams Mitstreitende; und aus Kommilitoninnen und Kommilitonen Freunde.


Für das Ermöglichen dieser einmaligen Erfahrung gilt unser besonderer Dank den Sprecherinnen und Sprechern, die ihre Zeit und Expertise dem Austausch mit uns Mooties gewidmet haben, sowie nicht zuletzt der Frankfurt Moot Alumni Association für die herausragende Organisation und ihr erneutes Engagement. Was für ein Privileg, dabei gewesen zu sein!


Nun steht die Schriftsatzphase an und damit die Herausforderung, das Gelernte anzuwenden. Wir freuen uns darauf, unsere neu gewonnenen Freundinnen und Freunde bei den Pre-Moots bald wiederzusehen!


Die Mootsaison 2025/26 hat begonnen. Wir freuen uns, das Team für den 33. Willem C. Vis Moot vorzustellen.

Die Universität Hamburg wird in diesem Jahr vertreten von Alana Ramičević, Aylin Eroglu, Esther Böhm, Emily Eickhorn, Julian Wenzel und Mia Knoch. Als Coaches betreuen das Team Luca Carlotta Wölk und Niklas Holz. Das Team und die Coaches freuen sich auf eine spannende Zeit mit vielen tollen Erfahrungen.


Uns haben auch in diesem Jahr eine Vielzahl von Bewerbungen erreicht. Wir sind begeistert von dem großen Interesse am Vis Moot und möchten alle Bewerber:innen, denen wir in diesem Jahr keinen Platz im Team anbieten konnten, ermutigen, sich für den kommenden Durchgang erneut zu bewerben!


Der Vis Moot Alumni Universität Hamburg e.V. freut sich auf die neue Mootsaison und wünscht allen Teilnehmenden alles Gute und viel Erfolg!



Aktualisiert: 16. Juni 2025

Mitte April reisten wir als Team zu dem Abschluss des 32. Willem C. Vis Moot in Wien. In Wien präsentierten wir unsere Argumente, die wir seit Oktober schriftlich entwickelten und seit Februar mündlich erprobten.

In dieser Zeit konnten wir intensiv in die Themenfelder Anwendungsbereich des CISG, Ausschluss des CISG durch Vereinbarung, Wirksamkeit einer Schiedsvereinbarung, sowie die Zulässigkeit bzw. den Ausschluss von Beweisen in Schiedsverfahren eintauchen. Das hierzu, während der schriftlichen Phase erlangte Wissen und die entwickelten Argumente durften wir nach der Einreichung unserer Schriftsätze in der mündlichen Phase präsentieren. Ab Februar bekamen wir die Gelegenheit mit Teams und erfahrenen Schiedsrichtern aus aller Welt unsere Argumente auszuprobieren.

Hierfür wurden wir von zahlreichen Kanzleien zu friendly pleadings eingeladen, nahmen an online pleadings teil und reisten zu Pre Moots in Arhus, Harvard, New York, Prag, Paris und Kopenhagen. Zusätzlich nahmen wir natürlich an den Pre Moots in Hamburg teil, unseren eigenen Breakfast Rounds und dem CAM-CCBC der im Zuge der Hamburg Arbitration days stattfindet. Ein Erfolgserlebnis konnten wir schon während der mündlichen Phase verbuchen: den 1. Platz beim Prag Pre-Moot. Schließlich sollte die Vorbereitungszeit aber zu Ende gehen und wir reisten nach Wien wo vier intensive general rounds auf uns warteten. Schließlich wurden unsere Anstrengungen der letzten Monate aber honoriert. Wir zogen in die Runde der 64 besten Teams ein. Außerdem wurde das Team sowohl für den Klägerschriftsatz als auch für den Beklagtenschriftsatz mit einer Honorable Mention ausgezeichnet. Schließlich wurden zwei unserer Teammitglieder, Paula Vesting und Serge Kurzynsky mit einer Honorable Mention als „Best Individual Oralist“ ausgezeichnet.


Wir sind mehr als stolz auf dieses Ergebnis und blicken freudig auf eine erfolgreiche Teilnahme zurück. Die Teilnahme war für uns alle eine bereichernde Erfahrung, aus der wir noch lange Zeit Lehren ziehen werden. Neben den akademischen Vorteilen der Teilnahme werden uns besonders der internationale Austausch mit anderen Teams, sowie die vielen Erlebnisse, die wir teilen konnten in Erinnerung bleiben. All dies wäre aber ohne die Unterstützung, die wir genießen konnten, nicht möglich gewesen. Allen voran möchten wir uns bei unseren Coaches bedanken. Der unermüdliche Einsatz von Charlotte Gleie, Klara Grube und Luca Wölk und die Unterstützung – inhaltlich und emotional – war nicht nur wesentlich für den Teamerfolg, sondern hat auch dafür gesorgt, dass der Vis Moot zu einer unvergesslichen Erfahrung wurde. Vielen Dank an Euch!

Ein herzliches Dankeschön gilt auch unseren Alumni, die uns sowohl in der schriftlichen Phase als auch in der mündlichen Phase tatkräftig unterstützt haben. Schließlich möchten wir uns bei allen Schiedsrichter*innen, Teams und auch Kanzleien bedanken, dank denen wir unsere Argumente und Präsentationen verfeinern konnten.

We hereby conclude our submissions.


Liebe Grüße

die Mooties des Teams der Universität Hamburg für den 32. Willem C. Vis Moot:

Serge Kurzynsky, Jan Marbach, Catharina Peters, Frida Reinhardt, Jasper Schankin und Paula Vesting




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