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Der 33. Willem C. Vis Moot in Wien: Unser Rückblick

30. Apr.
2 Min. Lesezeit

„And with that, I conclude the Moot“ – mit diesen Worten beendete der Moot-Direktor Prof. Kröll den 33. Vis Moot. Für uns bedeutete das den Abschluss einer der spannendsten und herausforderndsten Zeiten unseres Lebens. Unsere Zeit als Mooties ist zu Ende.


Ende März reisten wir als Team zum Höhepunkt des Moots nach Wien. Dort präsentierten wir die Argumente, die wir seit Oktober schriftlich entwickelt und seit Februar mündlich erprobt hatten.


Die Monate davor waren geprägt von intensiver Arbeit am Fall. In dieser Zeit tauchten wir in diverse Themenfelder ein. Wie wird eine Schiedsvereinbarung ausgelegt? Welchen Einfluss haben externe Prozessfinanzierer auf das Verfahren? Wie wird der Schaden bei einem Deckungsverkauf nach Art. 75 CISG berechnet? Und wann kann sich eine Partei auf eine Haftungsbefreiung nach Art. 79 CISG berufen? Wir feilten an unseren Schriftsätzen, überarbeiteten Argumente immer wieder und stellten sie anschließend in der mündlichen Phase auf die Probe. Dafür wurden wir von zahlreichen Kanzleien zu Friendly Pleadings eingeladen, nahmen an Online Friendly Pleadings teil und reisten zu Pre-Moots nach Aarhus, New York City, Prag und Kopenhagen. Auch an den Pre-Moots in Hamburg nahmen wir natürlich teil. Wir trafen dabei auf Teams und erfahrene Schiedsrichter*innen aus aller Welt, die uns mit ihren Fragen und ihrem Feedback weiterbrachten. So wuchs aus vielen Verbesserungen Schritt für Schritt ein Team, das seine Mandantschaft immer überzeugender vor den Schiedsgerichten vertrat.


In Wien wurden unsere Anstrengungen belohnt: Aus fast 400 teilnehmenden Teams zogen wir in die Runde der 32 besten ein. Außerdem wurde unsere Oralistin Mia Knoch mit einer Honorable Mention als „Best Individual Oralist“ ausgezeichnet.


Wir sind unglaublich stolz auf das, was wir erreicht haben, und blicken dankbar auf eine bereichernde Teilnahme zurück. Besonders in Erinnerung bleiben werden uns die Menschen, die wir unterwegs getroffen haben, der Austausch mit den besten Nachwuchsjurist*innen aus aller Welt und die Verbindungen, die den Wettbewerb weit überdauern werden.


All das wäre ohne die Unterstützung, die wir erfahren haben, nicht möglich gewesen. Allen voran danken wir unseren großartigen Coaches Luca Wölk und Niklas Holz. Eure Präsenz, Euer Rat und Eure Opferbereitschaft haben diese Erfahrung erst möglich gemacht und uns Erinnerungen geschenkt, die wir nie vergessen werden. Vielen Dank an Euch!


Ein herzliches Dankeschön gilt auch unserem Alumni-Verein. Ob beim Korrigieren unserer Schriftsätze oder beim Aufmuntern in entscheidenden Momenten: Eure Unterstützung hat den Unterschied gemacht. Schließlich danken wir allen Schiedsrichter*innen, Teams und Kanzleien, durch die wir unsere Argumente und Plädoyers verfeinern konnten. Wir schätzen Euren Einsatz sehr.


Time was of the essence – and we made every day count.


Mit besten Grüßen

die Mooties des Teams der Universität Hamburg für den 33. Willem C. Vis Moot:

Alana Ramičević, Aylin Eroglu, Emily Eickhorn, Esther Böhm, Julian Wenzel und Mia Knoch



 
 
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